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448 BUNKER

Mehrkanal Sound-Komposition, 8 Minuten

 

In 448 BUNKER befinden wir uns in einem Bewusstsein, das mit Diagnosen, Fragen und dem eigenen psychischen Notzustand konfrontiert wird. Der Bunker steht als Sinnbild für das Ich in einer psychischen Erkrankung. Der Bunker schützt uns, isoliert uns aber gleichzeitig von der Aussenwelt. 448 BUNKER handelt von der Desorientierung und der Ohnmacht des psychotischen Bewusstseins.

 

Das Stück besteht aus fragmentierten Stimmen, die in und aus dem Wahrnehmungsbereich driften, unterschiedlichen Perspektiven und kalter Atmosphäre. Die Stimmen wurden in unterschiedlichen Schichtungen miteinander verbunden, die Geräusche verzerrt und gefiltert oder so gelassen wie sie sind. Sämtliche Aufnahmen wurden in einem unfertigen Zivilschutzbunker in Baden  (AG) gemacht.

 

Das Stück basiert auf dem Theatertext 4.48 PSYCHOSE von Sarah Kane. Der Text beschäftigt Lienhard schon lange und er sieht 448 BUNKER sowohl als eigenständige Arbeit als auch als eine Vorstudie und Materialsammlung für eine mögliche Theaterinszenierung von 4.48 PSYCHOSE.

 

Schauspieler*innen: Daniel Gaitan, Aline Schmassmann, Dominic Schibli

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